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News · Digitalisierung · 1. September 2026

Smart Meter

Smart-Meter-Rollout: 5,5 Prozent Einbauquote, EU will 50 Prozent bis 2030

Eine FfE-Studie vom 1. September 2026 skizziert zwei Pfade für 60 Millionen Messlokationen. Die Hürde liegt in Prozessen und IT, nicht im Zähler.

EVU Atlas Redaktion · 3 Minuten

Ein Konsortium unter Leitung der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) hat am 1. September 2026 zwei Zukunftspfade für die Digitalisierung von rund 60 Millionen Messlokationen vorgelegt. 21 Maßnahmen sollen den laufenden Smart-Meter-Rollout beschleunigen und verbilligen.

Die aktuelle Einbauquote liegt bei 5,5 Prozent. Auf europäischer Ebene werden Mindestquoten diskutiert: 50 Prozent der Messlokationen bis 2030, 75 Prozent bis 2033. Zwischen Pflichtrollout und diesem Zielbild klafft eine Lücke, die der Bericht erstmals systematisch beschreibt.

Nicht der Zähler ist das Problem

Die Autorinnen und Autoren sehen die größten Hürden in Planungssicherheit, interoperablen Prozessen und der Kooperation der Messstellenbetreiber. Nutzen entsteht erst, wenn Daten bei Kundinnen, Lieferanten und Netzbetreibern ankommen - nicht wenn ein Gerät an der Wand hängt.

Für Stadtwerke heißt das konkret: Smart Meter ist ein Daten- und Integrationsprojekt. Wer den Pflichtrollout als Hardware-Beschaffung behandelt, verfehlt den zweiten Pfad, den die Studie beschreibt - die Digitalisierung der vielen Millionen Lokationen außerhalb der heutigen Pflichteinbaufälle.

Was das Verzeichnis dazu beiträgt

Messstellenbetrieb und Lieferant sind oft getrennte Gesellschaften. Im Verzeichnis erscheinen sie unter unterschiedlichen Typen. Wer IT- oder Rollout-Partner sucht, sollte die lokale Stadtwerke-Gruppe und den zuständigen VNB parallel öffnen, nicht nur den Vertriebsnamen aus dem Vergleichsportal.

Quellen

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