Statistik · Statistik · 3. September 2026
68.440 MW in Betrieb, Wind und PV fehlen fast
Die Einzelnennung ab 10 MW kommt auf 68.440 MW in Betrieb. Erdgas führt, danach Braunkohle. Wind und PV fehlen fast vollständig, weil sie unter 10 MW aggregiert sind.
Quelle Bundesnetzagentur, Kraftwerksliste / Marktstammdatenregister. Stand 26. Juni 2026.
- 1Erdgas26.170,3 MW38,2 %
769 Anlagen
- 2Braunkohle14.258,2 MW20,8 %
34 Anlagen
- 3Steinkohle7.598,3 MW11,1 %
34 Anlagen
- 4Pumpspeicher6.260 MW9,1 %
70 Anlagen
- 5Wasserkraft2.768,1 MW4 %
314 Anlagen
- 6Batteriespeicher2.397,3 MW3,5 %
125 Anlagen
- 7Sonstige (nicht erneuerbar)2.226,8 MW3,3 %
39 Anlagen
- 8Wärme2.005,1 MW2,9 %
95 Anlagen
- 9Abfall1.788,6 MW2,6 %
108 Anlagen
- 10Mineralölprodukte1.781,2 MW2,6 %
76 Anlagen
- 11Biomasse1.186,6 MW1,7 %
106 Anlagen
Zwei amtliche Zahlen, zwei Fragen
Die Bundesnetzagentur nennt 294,7 GW Nettonennleistung insgesamt, inklusive Kleinanlagen. Die geparste Einzelliste zählt 1.848 Kraftwerke, 1.770 in Betrieb. Wer Energy-Charts oder SMARD zitiert, zitiert Erzeugung. Wer diese Grafik zitiert, zitiert Stammdaten der Blöcke ab 10 MW. Beides ist richtig, beides ist nicht dasselbe.
Abgrenzung
- Das ist nicht der Strommix aus der Steckdose und nicht die 294,7 GW der Behörde inklusive Kleinanlagen.
- Erneuerbar in dieser Cut sind vor allem Wasser, Biomasse und ein Teil der Speicher, nicht der EE-Anteil an der Erzeugung.
Betreiber im Verzeichnis
Weitere Charts
- Elf Anlagen von RWE tragen weniger als drei einzelne Gasturbinen
- Die gesamte Kapazitätsreserve liegt bei drei Unternehmen
- Drei Betreiber halten 80 Prozent der Netzreserve
- Hinter dem größten Wärmeversorger stehen Chemie, Salz und Zucker
- Zehn Betreiber teilen den gesamten deutschen Pumpspeicher
- Uniper führt die Wasserkraft mit 88 Anlagen zu je sieben Megawatt