Statistik · Chart des Tages · 25. Oktober 2026
Die gesamte Kapazitätsreserve liegt bei drei Unternehmen
Die Kapazitätsreserve nach § 13e EnWG umfasst 16 Anlagen mit 1.384,2 MW, und sie verteilt sich auf genau drei Betreiber. RWE Generation hält 932 MW in fünf Anlagen, die Lausitz Energie Kraftwerke 335,2 MW in neun, Statkraft Markets 117 MW in zwei. Keine andere Statuskategorie der Liste ist so stark konzentriert.
Quelle Bundesnetzagentur, Kraftwerksliste / Marktstammdatenregister. Stand 26. Juni 2026.
- 1RWE Generation SE932 MW67,3 %
5 Anlagen
- 2Lausitz Energie Kraftwerke AG335,2 MW24,2 %
9 Anlagen
- 3Statkraft Markets GmbH117 MW8,5 %
2 Anlagen
Fünf Blöcke am Gersteinwerk
Die RWE-Seite besteht aus fünf Blöcken am Standort Gersteinwerk in Werne. Die beiden größten, G2 und F2, haben je 355 MW und tragen zusammen mehr als die Hälfte der gesamten Reserve. Gersteinwerk K kommt auf 112 MW. Die neun LEAG-Anlagen sind deutlich kleiner, im Schnitt 37,2 MW.
Alle 16 Anlagen laufen mit Erdgas. Nach Land heißt das: Nordrhein-Westfalen 932 MW, Brandenburg 335,2 MW, Niedersachsen 117 MW. Die Ländersicht steht unter /statistik/kapazitaetsreserve-13e, die größere Netzreserve unter /statistik/netzreserve-betreiber.
Abgrenzung
- Status Kapazitätsreserve aufgrund von § 13e EnWG, Deutschland, Einzelnennung ab 10 MW.
- Die Reserve wird ausgeschrieben, die Zusammensetzung wechselt mit jeder Runde.
- Kein Kapazitätsmarkt ab 2031, keine Vergütung, kein Abrufprotokoll.
Betreiber im Verzeichnis
Weitere Charts
- Elf Anlagen von RWE tragen weniger als drei einzelne Gasturbinen
- Drei Betreiber halten 80 Prozent der Netzreserve
- Hinter dem größten Wärmeversorger stehen Chemie, Salz und Zucker
- Zehn Betreiber teilen den gesamten deutschen Pumpspeicher
- Uniper führt die Wasserkraft mit 88 Anlagen zu je sieben Megawatt
- Die größten Biomasseanlagen gehören Zellstoffwerken, nicht Energieversorgern