Statistik · Chart des Tages · 24. Oktober 2026
Drei Betreiber halten 80 Prozent der Netzreserve
In der Netzreserve nach § 13b EnWG und KVBG stehen 30 Anlagen mit 9.710,8 MW. STEAG Power führt mit 2.926,6 MW in sechs Anlagen, Uniper folgt mit 2.512 MW in sechs und EnBW mit 2.416 MW in acht. Zusammen sind das 7.854,6 MW oder 80 Prozent. Dahinter kommt das Grosskraftwerk Mannheim mit 860 MW in zwei Blöcken.
Quelle Bundesnetzagentur, Kraftwerksliste / Marktstammdatenregister. Stand 26. Juni 2026.
- 1STEAG Power GmbH2.926,6 MW30,1 %
6 Anlagen
- 2Uniper Kraftwerke GmbH2.512 MW25,9 %
6 Anlagen
- 3EnBW Energie Baden-Württemberg AG2.416 MW24,9 %
8 Anlagen
- 4Grosskraftwerk Mannheim860 MW8,9 %
2 Anlagen
- 5Onyx Kraftwerk Zolling GmbH &Co. KGaA472 MW4,9 %
1 Anlage
- 6Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG250 MW2,6 %
1 Anlage
- 7Kraftwerk Plattling GmbH117,2 MW1,2 %
2 Anlagen
- 8ENTEGA AG93 MW1 %
2 Anlagen
- 9UPM GmbH64 MW0,7 %
2 Anlagen
Steinkohle, die nicht mehr am Markt ist
17 der 30 Anlagen laufen mit Steinkohle, zehn mit Erdgas, drei mit Mineralölprodukten. Die größten Blöcke sind Heizkraftwerk Heilbronn HLB 7 der EnBW mit 778 MW, Bexbach mit 726 MW und Bergkamen A mit 720 MW, die beiden letzten von STEAG Power. Das ist Erzeugung, die der Markt nicht mehr trägt, die das Netz aber im Engpassfall braucht.
Geografisch sitzt die Reserve im Süden und Westen: Baden-Württemberg 3.276 MW, NRW 1.845 MW, Saarland 1.771,6 MW. Zehn Bundesländer haben keine Anlage. Die Ländersicht steht unter /statistik/netzreserve-bundesland, die Trägersicht unter /statistik/netzreserve-energietraeger.
Abgrenzung
- Status Netzreserve nach § 13b EnWG (25 Anlagen) und nach KVBG (5 Anlagen), Deutschland, Einzelnennung ab 10 MW.
- Die Netzreserve wird jährlich von den Übertragungsnetzbetreibern bestimmt. Die Zusammensetzung ändert sich.
- Kein Abrufprotokoll, keine Vergütung, kein Redispatch-Volumen.
Betreiber im Verzeichnis
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