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Statistik · Chart des Tages · 27. Oktober 2026

Elf Anlagen von RWE tragen weniger als drei einzelne Gasturbinen

In der Kraftwerksliste stehen 14 Anlagen als besonderes netztechnisches Betriebsmittel nach § 11 Absatz 3 EnWG, zusammen 1.294,9 MW. RWE Generation hält elf davon mit 378,4 MW, also kleine Einheiten. Die drei übrigen sind einzelne große Gasturbinen: Leipheim mit 310 MW, Marbach MAR 4 der EnBW mit 306,5 MW und Irsching 6 von Uniper Systemstabilität mit 300 MW. Diese drei tragen 71 Prozent.

Quelle Bundesnetzagentur, Kraftwerksliste / Marktstammdatenregister. Stand 26. Juni 2026.

Nettonennleistung als bnBm
  1. RWE Generation SE378,4 MW29,2 %

    11 Anlagen

  2. Gaskraftwerk Leipheim GmbH & Co. KG310 MW23,9 %

    1 Anlage

  3. EnBW Energie Baden-Württemberg AG306,5 MW23,7 %

    1 Anlage

  4. Uniper Systemstabilität GmbH300 MW23,2 %

    1 Anlage

Drei Turbinen gegen elf Kleinanlagen

Nach Bundesland liegt Bayern mit 610 MW in zwei Anlagen vorn, Hessen folgt mit 378,4 MW in elf und Baden-Württemberg mit 306,5 MW in einer. Die bayerischen sind Leipheim und Irsching 6, beide eigens für diesen Zweck gebaut. Die hessischen elf sind die kleinen RWE-Einheiten, im Schnitt 34,4 MW.

Der Unterschied zur Netzreserve ist der Zweck: bnBm-Anlagen sichern die Spannungshaltung und den Netzwiederaufbau, die Netzreserve deckt Redispatch-Engpässe. Die Netzreserve ist mit 9.710,8 MW in 30 Anlagen gut siebenmal so groß, siehe /statistik/netzreserve-bundesland. Der Statusmix gesamt steht unter /statistik/kraftwerke-statusmix.

Abgrenzung

  • Status besonderes netztechnisches Betriebsmittel, Deutschland, Einzelnennung ab 10 MW.
  • bnBm sind Anlagen, die nur der Netzstabilität dienen und nicht am Strommarkt teilnehmen dürfen.
  • Netzreserve nach § 13b EnWG und Kapazitätsreserve nach § 13e EnWG sind eigene Kategorien.

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