Statistik · Chart des Tages · 10. Oktober 2026
Ein Drittel der Netzreserve steht in Baden-Württemberg
In der Kraftwerksliste stehen 30 Anlagen in der Netzreserve, zusammen 9.710,8 MW. Baden-Württemberg hält 3.276 MW in zehn Anlagen, ein Drittel der Reserve. Nordrhein-Westfalen folgt mit 1.845 MW in vier, das Saarland mit 1.771,6 MW in ebenfalls vier. Die Reserve liegt im Süden und Westen, weil dort die Netzengpässe sitzen, nicht die Erzeugung.
Quelle Bundesnetzagentur, Kraftwerksliste / Marktstammdatenregister. Stand 26. Juni 2026.
- 1Baden-Württemberg3.276 MW33,7 %
10 Anlagen
- 2Nordrhein-Westfalen1.845 MW19 %
4 Anlagen
- 3Saarland1.771,6 MW18,2 %
4 Anlagen
- 4Bayern1.373,2 MW14,1 %
7 Anlagen
- 5Hessen1.195 MW12,3 %
4 Anlagen
- 6Rheinland-Pfalz250 MW2,6 %
1 Anlage
Sechs Länder, drei Energieträger
Die Netzreserve verteilt sich auf nur sechs Länder. Nach Baden-Württemberg, NRW und dem Saarland folgen Bayern mit 1.373,2 MW in sieben Anlagen, Hessen mit 1.195 MW in vier und Rheinland-Pfalz mit 250 MW in einer. Zehn Länder haben keine einzige Anlage in der Reserve. Die größten Blöcke sind Heizkraftwerk Heilbronn HLB 7 mit 778 MW, Bexbach mit 726 MW und Bergkamen A mit 720 MW.
Nach Energieträger dominiert Steinkohle mit 17 der 30 Anlagen, dazu kommen zehn Erdgasblöcke und drei auf Mineralölprodukte. Die Trägersicht steht unter /statistik/netzreserve-energietraeger. Betreiberseitig führt STEAG Power mit 2.926,6 MW in sechs Anlagen vor Uniper mit 2.512 MW in sechs und EnBW mit 2.416 MW in acht.
Abgrenzung
- Status Netzreserve nach § 13b EnWG (25 Anlagen) und nach KVBG (5 Anlagen), Deutschland, Einzelnennung ab 10 MW.
- Die Kapazitätsreserve nach § 13e EnWG ist eine andere Rechtskategorie und steht unter /statistik/kapazitaetsreserve-13e.
- Kein Abrufprotokoll, keine Vergütung, kein Börsenpreis.
Betreiber im Verzeichnis
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