Statistik · Chart des Tages · 17. September 2026
Seit 2010 ging mehr als ein Drittel der Listenleistung ans Netz
In der Kraftwerksliste stehen 1.770 Einzelanlagen in Betrieb, zusammen 68.440,4 MW, jede mit Inbetriebnahmejahr. Die 2010er halten 15.510,3 MW in 369 Anlagen, die 2020er 8.626,3 MW in 332 Anlagen. Zusammen 24.136,6 MW, 35,3 Prozent. Das ist das Jahr in der Stammliste, nicht die erzeugte Arbeit.
Quelle Bundesnetzagentur, Kraftwerksliste / Marktstammdatenregister. Stand 26. Juni 2026.
- 11900er25,8 MW0 %
7 Anlagen
- 21910er72,4 MW0,1 %
23 Anlagen
- 31920er431,9 MW0,6 %
47 Anlagen
- 41930er646,7 MW0,9 %
49 Anlagen
- 51940er309,2 MW0,5 %
14 Anlagen
- 61950er1.688,6 MW2,5 %
88 Anlagen
- 71960er2.735,9 MW4 %
137 Anlagen
- 81970er9.522,1 MW13,9 %
127 Anlagen
- 91980er5.627,9 MW8,2 %
109 Anlagen
- 101990er10.497,8 MW15,3 %
234 Anlagen
- 112000er12.745,5 MW18,6 %
234 Anlagen
- 122010er15.510,3 MW22,7 %
369 Anlagen
- 132020er8.626,3 MW12,6 %
332 Anlagen
Die Liste ist jünger als ihr Ruf
701 Anlagen gingen 2010 oder später in Betrieb, 24.136,6 MW. Das sind 35,3 Prozent der 68.440,4 MW in Betrieb. Die 2010er sind das stärkste Jahrzehnt, 15.510,3 MW. Die 2020er haben fast so viele Anlagen, 332 gegen 369, aber nur 8.626,3 MW. Neu heißt hier oft kleiner.
Die 1990er halten 10.497,8 MW in 234 Anlagen, die 2000er 12.745,5 MW in 234 Anlagen, die 1970er 9.522,1 MW in 127 Anlagen. Vor 1950 stehen 140 Anlagen mit 1.486,1 MW. Die Stammliste unter /kraftwerke filtert denselben Stand. Was in der Stunde erzeugt, steht auf SMARD, nicht in diesem Balken.
Abgrenzung
- Alle Energieträger, Deutschland, Status in Betrieb, Einzelnennung ab 10 MW. Gruppiert nach Jahrzehnt von yearOn.
- Kein Live-Zubau, kein Börsenpreis, kein Haushaltsstrom.
- Stillgelegte und Reserve-Blöcke fehlen. Wer 2024 abgeschaltet wurde, steht hier nicht.
Weitere Charts
- Elf Anlagen von RWE tragen weniger als drei einzelne Gasturbinen
- Die gesamte Kapazitätsreserve liegt bei drei Unternehmen
- Drei Betreiber halten 80 Prozent der Netzreserve
- Hinter dem größten Wärmeversorger stehen Chemie, Salz und Zucker
- Zehn Betreiber teilen den gesamten deutschen Pumpspeicher
- Uniper führt die Wasserkraft mit 88 Anlagen zu je sieben Megawatt