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Statistik · Chart des Tages · 7. Oktober 2026

Mehr als ein Drittel der KWK-Leistung steht in Nordrhein-Westfalen

In der Kraftwerksliste tragen 1.107 Anlagen in Betrieb das KWK-Kennzeichen, zusammen 48.645,9 MW. Das sind 71 Prozent der 68.440,4 MW, die insgesamt in Betrieb stehen. Nordrhein-Westfalen hält davon 16.714,4 MW in 244 Anlagen, also mehr als ein Drittel. Sachsen folgt mit 4.707,1 MW in 80 Anlagen, Niedersachsen mit 4.147,6 MW in 111.

Quelle Bundesnetzagentur, Kraftwerksliste / Marktstammdatenregister. Stand 26. Juni 2026.

Das Kennzeichen hängt an den großen Kohleblöcken

Die größten KWK-Anlagen sind Neurath F und Neurath G mit je 1.060 MW, Datteln 4 mit 1.052 MW und Niederaußem K mit 944 MW. Alle vier stehen in Nordrhein-Westfalen, alle vier sind Kohleblöcke. Das erklärt den NRW-Anteil: Das Kennzeichen misst nicht Stadtwerke-Wärme, sondern jede Anlage mit Auskopplung, und die größten davon sind Großkraftwerke.

Bei der Zahl der Anlagen sieht es anders aus. Bayern kommt auf 130 Anlagen mit 3.605,6 MW, Baden-Württemberg auf 103 mit 3.594,9 MW: viele kleine kommunale Heizkraftwerke, wenig Leistung. Der Anteil über alle Träger steht unter /statistik/kraftwerke-kwk, der Energieträger Wärme unter /statistik/waerme-kraftwerke-deutschland.

Abgrenzung

  • KWK-Kennzeichen der Kraftwerksliste, Deutschland, Status in Betrieb, Einzelnennung ab 10 MW.
  • Das Kennzeichen sagt, dass die Anlage Strom und Wärme auskoppeln kann. Es sagt nichts über die tatsächlich ausgekoppelte Wärmemenge.
  • Kein Fernwärmeabsatz, kein KWKG-Zuschlag, keine Anlage unter 10 MW.

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