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Statistik · Chart des Tages · 14. Oktober 2026

Zwei Drittel der Hütten- und Prozessgase verstromt Nordrhein-Westfalen

Unter sonstige nicht erneuerbare Energieträger führt die Kraftwerksliste 39 Anlagen in Betrieb mit 2.226,8 MW. Nordrhein-Westfalen hält davon 1.507 MW in 21 Anlagen, also zwei Drittel. Niedersachsen folgt mit 337,6 MW in zehn, Bremen mit 160 MW in einer. Das sind fast ausschließlich Hütten- und Prozessgase der Stahlindustrie.

Quelle Bundesnetzagentur, Kraftwerksliste / Marktstammdatenregister. Stand 26. Juni 2026.

Die Stromkarte der Stahlstandorte

Die größten Anlagen sind Huckingen A und B der Hüttenwerke Krupp Mannesmann in Duisburg mit je 303 MW und Hamborn 5 von thyssenkrupp Steel Europe mit 225 MW. Alle drei stehen in Duisburg. Wer die Karte dieser Kategorie liest, sieht die Standorte der integrierten Hüttenwerke: Duisburg, Salzgitter, Bremen, Dillingen.

Das macht die Kategorie zum Frühindikator: Wird ein Hochofen durch eine Direktreduktionsanlage ersetzt, fällt das Gichtgas weg und mit ihm die Stromerzeugung an diesem Standort. Die Trägersicht gesamt steht unter /statistik/kraftwerke-energietraeger, die Länderlisten unter /bundesland/nordrhein-westfalen.

Abgrenzung

  • Energieträger sonstige nicht erneuerbar, Deutschland, Status in Betrieb, Einzelnennung ab 10 MW.
  • Die Kategorie sammelt Gichtgas, Koksgas, Konvertergas und ähnliche Prozessgase.
  • Keine Stahlproduktion, keine Emissionen, keine Anlage unter 10 MW.

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