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Statistik · Chart des Tages · 4. Oktober 2026

18 Anlagen stehen still, zwei Blöcke in Niedersachsen tragen 864 MW davon

In der Kraftwerksliste stehen 18 Anlagen als vorläufig stillgelegt oder in gestreckter Stilllegung nach § 50 KVBG, zusammen 2.138,8 MW. Niedersachsen führt mit 866,1 MW in vier Anlagen, Nordrhein-Westfalen folgt mit 565,1 MW in vier, Brandenburg mit 500 MW in einer. Das ist eine Rechtskategorie der Liste, kein endgültiger Rückbau und keine Abschaltentscheidung.

Quelle Bundesnetzagentur, Kraftwerksliste / Marktstammdatenregister. Stand 26. Juni 2026.

Ein Braunkohleblock, zwei Gasturbinen, der Rest ist klein

Die größte Anlage ist Kraftwerk Jänschwalde Block A der Lausitz Energie Kraftwerke mit 500 MW, der einzige Fall gestreckter Stilllegung nach § 50 KVBG. Darauf folgen zwei Gasblöcke von Statkraft in Niedersachsen: Kraftwerk Emden mit 433 MW und Kraftwerk Landesbergen mit 431 MW, zusammen 864 MW. Vierter ist Gersteinwerk I DT von RWE Generation mit 355 MW.

Danach wird es schnell klein: Schkopau A+B Bahngenerator mit 110 MW, zwei Blöcke in Werdohl-Elverlingsen mit je 98 MW. Die übrigen zehn Anlagen liegen zusammen unter 200 MW. Der Statusmix über alle Kategorien steht unter /statistik/kraftwerke-statusmix, die Reserve unter /statistik/netzreserve-bundesland.

Abgrenzung

  • Status vorläufig stillgelegt (17 Anlagen) und zeitlich gestreckte Stilllegung nach § 50 KVBG (1 Anlage), Deutschland, Einzelnennung ab 10 MW.
  • Vorläufig stillgelegt heißt: die Anlage ist nicht am Markt, bleibt aber in der Liste. Netzreserve ist ein eigener Status.
  • Endgültig stillgelegte Anlagen stehen nicht mehr in der Einzelnennung und fehlen hier.

Betreiber im Verzeichnis

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