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Statistik · Chart des Tages · 12. Oktober 2026

Vier Blöcke in Baden-Württemberg kommen fast an 15 in NRW heran

In der Kraftwerksliste stehen 34 Steinkohleblöcke in Betrieb, zusammen 7.598,3 MW. Nordrhein-Westfalen hält 2.643 MW in 15 Blöcken, Baden-Württemberg 2.255 MW in nur vier. Die vier südlichen Blöcke sind also im Schnitt viermal so groß wie die nordrhein-westfälischen. Weitere 17 Steinkohleblöcke stehen in der Netzreserve und zählen hier nicht mit.

Quelle Bundesnetzagentur, Kraftwerksliste / Marktstammdatenregister. Stand 26. Juni 2026.

Wenige große Blöcke im Süden

Der größte Block ist Datteln 4 in NRW mit 1.052 MW, gefolgt von GKM Block 9 in Mannheim mit 843 MW und dem Rheinhafen-Dampfkraftwerk RDK 8 der EnBW in Karlsruhe mit 834 MW. Die beiden letzten erklären den Wert von Baden-Württemberg fast allein. In NRW kommt nach Datteln 4 und Trianel Lünen mit 746 MW eine lange Reihe kleinerer Industrieblöcke.

Danach folgen Niedersachsen mit 862 MW in zwei Blöcken, Berlin mit 653 MW in drei und Mecklenburg-Vorpommern mit 514 MW in einem. Betreiberseitig führt EnBW mit 1.671 MW in drei Blöcken vor dem Grosskraftwerk Mannheim mit 1.098 MW in zwei. Die Kohlesicht gesamt steht unter /statistik/kohlekraftwerke-deutschland.

Abgrenzung

  • Energieträger Steinkohle, Deutschland, Status in Betrieb, Einzelnennung ab 10 MW.
  • 17 weitere Steinkohleblöcke stehen in der Netzreserve nach § 13b EnWG oder KVBG, siehe /statistik/netzreserve-bundesland.
  • Kein Importpreis, keine Fördermenge, kein Ausstiegsdatum.

Betreiber im Verzeichnis

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